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Start: Am Rande des Medienhafens mit der Adresse Zollhof 1 stehen die Gehry-Bauten. Unregelmäßige Grundrisse, verwegene Materialwahl und "schräge" Details machen die Gebäude typisch für Frank O. Gehry - doch auch für die Stadt, in der sie stehen: Sie sind zu einem Wahrzeichen geworden.
Ein Stück vom Rhein weg, am Rundbau des Landtags Nordrhein-Westfalen vorbei, geht es in Richtung Rheinturm, mit 234 Metern das höchste Gebäude Düsseldorfs.
Von der Aussichtsplattform haben Sie einen schönen Blick auf die Stadt und den Medienhafen. Das Restaurant dreht sich einmal in der Stunde um sich selbst. Eine weitere Besonderheit des Rheinturms sind die blinkenden Bullaugen - sie bilden die größte Dezimaluhr der Welt.
600 Meter stadteinwärts erreichen Sie das K21, die Dependance der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Sie ist im historischen Ständehaus beheimatet und stellt Werke des 21. Jahrhunderts aus.
Über den Graf-Adolf-Platz hinweg ist es nur ein Katzensprung zur Königsallee. Die "Kö" ist nicht nur ein besonders schöner Boulevard mit Stadtgraben, alten Bäumen und romantischen Brückchen, sondern auch exklusive Shoppingmeile: edle Boutiquen, Galerien und Einkaufspassagen.
Von der Kö geht es am Brunnen Tritonengruppe vorbei in Richtung Carlsplatz, der mit seinen Marktständen und Imbissbuden viel Publikum anzieht.
Von dort sind es nur ein paar Schritte bis zum Rhein. In der Schulstraße liegt rechts das Filmmuseum, bevor nach weiteren 50 Metern die Rheinuferpromenade erscheint.
Wenn Sie eine Pause brauchen, ist hier der geeignete Ort. Aus den zahlreichen Cafés und Kneipen haben Sie freien Blick auf den Rhein, das Oberkasseler Ufer - und die zahlreichen Flaneure.
Anschließend folgen Sie der Promenade nach rechts rheinabwärts und erreichen den alten Schlossturm, einziges Überbleibsel des Düsseldorfer Stadtschlosses. Das Gebäude beherbergt heute das Schifffahrt-Museum.
Auf dem Marktplatz, vor dem Rathaus steht das Jan-Wellem-Denkmal. Der Kulturmäzen und Kurfürst Johann Wilhelm (1658-1716) gründete Oper und Gemäldegalerie und verschaffte Düsseldorf damit ersten Ruhm als Kunststadt.
Hier sind Sie mitten in der Altstadt. Ihre Gassen und Plätze verwandeln sich im Sommer in eine große Freiluft-Kneipe. Die Altstadt ist jedoch mehr als ein Vergnügungsviertel: Zahlreiche Kirchen, historische Gebäude und Museen sind einen Besuch wert.
In der Bolkerstraße kommen Sie an Heines Geburtshaus vorbei. Der Dichter wurde am 13. Dezember 1797 im Hintergebäude von Nr. 53 geboren. Heute ist das Heine-Haus Buchhandlung, Café und Literaturtreff, in dem regelmäßig Lesungen stattfinden.
Unweit befindet sich das K20, die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (K20) am Grabbeplatz. Die Dauer- und Sonderausstellungen konzentrieren sich auf Künstler des 20. Jahrhunderts.

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Freitag, 03.09.2010

 

Redaktion: Nicole Straßen

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